
ZIV Halbjahresbilanz: Der Markt erholt sich – langsam, aber sicher
Berlin, 7. September 2026 | Die Bilanz des ersten Halbjahres 2026 zeigt: Nach den herausfordernden Vorjahren kommt der Fahrrad- und E-Bike-Markt wieder in Bewegung. Produktion und Absatz legen zu, Lagerüberhänge sind weitgehend abgebaut. Die Branche hat wieder festen Boden unter den Füßen – und blickt mit Zuversicht nach vorn.
Die Produktion von Fahrrädern hat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent zugelegt, der Absatz um annähernd 10 Prozent. Auch bei den E-Bikes zeigt sich eine positive Entwicklung: Die Produktion stieg um mehr als 4 Prozent, der Verkauf legte um rund 2 Prozent zu. Händler bestellen weiterhin mit Bedacht, gleichzeitig konnten Lagerüberhänge größtenteils abgebaut werden. Auch der Export von E-Bikes und Fahrrädern hat wieder angezogen und liegt mehr als 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Burkhard Stork, Geschäftsführer des ZIV-Die Fahrradindustrie, blickt mit gelassenem Optimismus auf die Entwicklung: «Die ersten sechs Monate des Jahres zeigen: Die Talsohle liegt hinter uns. Die Branche ist stabil und der Markt kommt wieder in Bewegung. Das ist ein gutes Signal. Der positive Trend stimmt uns zuversichtlich, wir wissen, dass die Nutzung von Fahrrad und E-Bike sanft steigt und unser Markt langfristig stabil ist.»
Ein weiteres Zeichen für die anhaltende Fahrradbegeisterung in Deutschland: Die Werkstätten der Händler sind weiterhin sehr gut ausgelastet. Der Fachkräftemangel bleibt dabei eine zentrale Herausforderung, denn der Bedarf an Reparatur und Service ist ungebrochen. Auch im Aftermarket entwickelt sich der Markt positiv: Bei Verschleißteilen und Zubehör verzeichnet die Branche deutliche Zuwächse.
Besonders erfreulich: Gravel-Bikes gewinnen zunehmend auch im mittel- und niedrigpreisigen Segment an Bedeutung. Auch Einstiegs-Hardtail-Mountainbikes verzeichnen wieder leicht steigende Absatzzahlen. Burkhard Stork: «Die Menschen wollen Fahrrad fahren. Das stärkt die Gesundheit, schützt das Klima und entlastet unsere Städte. Die Fahrradindustrie liefert passende Produkte für jeden Anlass und jeden Geldbeutel. Jetzt kommt es darauf an, dass die Politik mit gezielten Investitionen in Industrie und Infrastruktur die richtigen Rahmenbedingungen schafft.»
Die Produktion von Fahrrädern hat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent zugelegt, der Absatz um annähernd 10 Prozent. Auch bei den E-Bikes zeigt sich eine positive Entwicklung: Die Produktion stieg um mehr als 4 Prozent, der Verkauf legte um rund 2 Prozent zu. Händler bestellen weiterhin mit Bedacht, gleichzeitig konnten Lagerüberhänge größtenteils abgebaut werden. Auch der Export von E-Bikes und Fahrrädern hat wieder angezogen und liegt mehr als 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Burkhard Stork, Geschäftsführer des ZIV-Die Fahrradindustrie, blickt mit gelassenem Optimismus auf die Entwicklung: «Die ersten sechs Monate des Jahres zeigen: Die Talsohle liegt hinter uns. Die Branche ist stabil und der Markt kommt wieder in Bewegung. Das ist ein gutes Signal. Der positive Trend stimmt uns zuversichtlich, wir wissen, dass die Nutzung von Fahrrad und E-Bike sanft steigt und unser Markt langfristig stabil ist.»
Ein weiteres Zeichen für die anhaltende Fahrradbegeisterung in Deutschland: Die Werkstätten der Händler sind weiterhin sehr gut ausgelastet. Der Fachkräftemangel bleibt dabei eine zentrale Herausforderung, denn der Bedarf an Reparatur und Service ist ungebrochen. Auch im Aftermarket entwickelt sich der Markt positiv: Bei Verschleißteilen und Zubehör verzeichnet die Branche deutliche Zuwächse.
Besonders erfreulich: Gravel-Bikes gewinnen zunehmend auch im mittel- und niedrigpreisigen Segment an Bedeutung. Auch Einstiegs-Hardtail-Mountainbikes verzeichnen wieder leicht steigende Absatzzahlen. Burkhard Stork: «Die Menschen wollen Fahrrad fahren. Das stärkt die Gesundheit, schützt das Klima und entlastet unsere Städte. Die Fahrradindustrie liefert passende Produkte für jeden Anlass und jeden Geldbeutel. Jetzt kommt es darauf an, dass die Politik mit gezielten Investitionen in Industrie und Infrastruktur die richtigen Rahmenbedingungen schafft.»
ZIV – Die Fahrradindustrie
Der ZIV – Die Fahrradindustrie ist die nationale Interessenvertretung und starke Stimme der deutschen und internationalen Fahrradindustrie – inklusive Import und Großhandel sowie etablierter Unternehmen und Start-ups aus dem gesamten Eco-System Fahrrad. Als Branchenverband bündelt und vertritt der ZIV die Interessen von rund 140 Mitgliedsunternehmen gegenüber den Gesetzgebern in der EU und in Deutschland, der Regierung, Behörden, Medien, Institutionen und Organisationen. Rund 90 Prozent der 2025 in Deutschland produzierten Fahrräder und E-Bikes stammen von Mitgliedsunternehmen des ZIV, die zusätzlich zum Absatz im Binnenmarkt jährlich 1,4 Mio. Fahrzeuge exportieren.
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