

Leitfaden: Verkehrssicherungspflicht bei MTB-Trails
Gemeinsam mit juristischer Unterstützung hat das Bike Nature Movement (BNM) einen Leitfaden zum Thema Haftung und Verkehrssicherungspflicht für MTB-Trails erarbeitet. Dieser basiert auf einer dreiteiligen Webinarreihe, welche 2025 stattgefunden hat.
Mountainbiken hat sich in Deutschland von einer Randsportart zu einer weit verbreiteten Freizeit- und Sportaktivität entwickelt. Mit dem Ausbau von Trails, Bikeparks und weiteren Infrastrukturen wächst die Verantwortung der Akteure, sichere Rahmenbedingungen zu schaffen, und rechtliche Risiken müssen transparent gehandhabt werden. Der vorliegende Leitfaden richtet sich an alle, die Mountainbikestrecken planen, bauen, unterhalten oder betreiben – von Kommunen, Forstbetrieben und Tourismusorganisationen über Vereine und Initiativen bis hin zu privaten Betreibern und Dienstleistern.
Ziel ist es, die Verkehrssicherungspflichten in der Praxis verständlich aufzubereiten, die Rollen und Verantwortlichkeiten zu klären und handhabbare Standards für Planung, Bau und Betrieb abzuleiten. Teil 1 vermittelt die rechtlichen Grundlagen der Verkehrssicherungsplicht für Mountainbikestrecken: einschlägige Haftungsgrundlagen, Rechtsprechung, Übertragbarkeit auf MTB-Trails. Teil 2 bietet eine Übersicht über die Umsetzung in der Praxis: von der Einordnung des Mountainbikens über Infrastrukturtypen bis hin zu Empfehlungen für sicheres Traildesign, Altersgerechtigkeit, Beschilderung, Abnahme und laufende Kontrollen. Teil 3 beinhaltet eine Einordnung in den Regelungskontext und identifiziert gesetzgeberischen Klarstellungsbedarf.
Der Leitfaden verfolgt drei Kernanliegen:
Mountainbiken hat sich in Deutschland von einer Randsportart zu einer weit verbreiteten Freizeit- und Sportaktivität entwickelt. Mit dem Ausbau von Trails, Bikeparks und weiteren Infrastrukturen wächst die Verantwortung der Akteure, sichere Rahmenbedingungen zu schaffen, und rechtliche Risiken müssen transparent gehandhabt werden. Der vorliegende Leitfaden richtet sich an alle, die Mountainbikestrecken planen, bauen, unterhalten oder betreiben – von Kommunen, Forstbetrieben und Tourismusorganisationen über Vereine und Initiativen bis hin zu privaten Betreibern und Dienstleistern.
Ziel ist es, die Verkehrssicherungspflichten in der Praxis verständlich aufzubereiten, die Rollen und Verantwortlichkeiten zu klären und handhabbare Standards für Planung, Bau und Betrieb abzuleiten. Teil 1 vermittelt die rechtlichen Grundlagen der Verkehrssicherungsplicht für Mountainbikestrecken: einschlägige Haftungsgrundlagen, Rechtsprechung, Übertragbarkeit auf MTB-Trails. Teil 2 bietet eine Übersicht über die Umsetzung in der Praxis: von der Einordnung des Mountainbikens über Infrastrukturtypen bis hin zu Empfehlungen für sicheres Traildesign, Altersgerechtigkeit, Beschilderung, Abnahme und laufende Kontrollen. Teil 3 beinhaltet eine Einordnung in den Regelungskontext und identifiziert gesetzgeberischen Klarstellungsbedarf.
Der Leitfaden verfolgt drei Kernanliegen:
- rechtliche Einschätzungen zur Verkehrssicherungspflicht für die Praxis zu strukturieren und zu erläutern;
- Sicherheit und Nutzungsqualität durch evidenzbasierte, umsetzbare Maßnahmen zu erhöhen;
- Kooperationen zwischen Waldeigentümern, Behörden, Verbänden und Nutzenden zu fördern
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