Maßnahmen gegen das Tuning von E-Bikes

Manipulationen sind gesetzeswidrig und schaden der Akzeptanz

Bereits in der Vergangenheit war das Thema der Manipulation von E-Bikes, also dem Tuning, mehrfach Thema der Fahrradwirtschaft. Erstmalig im Jahr 2017 gab es eine gemeinsame Erklärung der großen Verbände aus Industrie, Handel und Handwerk, in dieser sich die Branche strikt gegen jede Art der Manipulation an E-Bikes und E-Bike Antriebssystemen ausspricht.

Manipulationen können schwerwiegende negative Folgen, sowohl technischer als auch haftungsrechtlicher Natur haben. Zudem gefährdet die Manipulation von Antriebssystemen die Akzeptanz des E-Bikes bei Behörden, Gesetzgeber und Endverbraucher.

Nur bei Einhaltung der Grenzwerte, also einer Nenndauerleistung von 250 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h mit Unterstützung des Elektromotors, sind diese Fahrzeuge dem Fahrrad gleichgestellt. Jegliche Steigerung der Leistung und/oder der bauartbestimmten Geschwindigkeit hat zur Folge, dass das Fahrzeug zu einem Kraftfahrzeug wird und den Fahrradstatus verliert.

Der Zweirad-Industrie-Verband möchte alle Marktteilnehmer erneut auffordern, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auf Lieferanten, Händler und Endverbraucher einzuwirken, um Manipulationen an Antriebssystemen einzudämmen.

Leitfaden: Wissenswertes über Tuning von Pedelecs/E-Bikes 25

Der Zweirad-Industrie-Verband e.V. ist die nationale Interessenvertretung und Dienstleister der deutschen und internationalen Fahrradindustrie. Wir vertreten Hersteller und Importeure von Fahrrädern, E-Bikes, Fahrradkomponenten und Zubehör.