
Sattel statt Sitzungssaal: Parlamentarische Radtour 2026
«Ob Fahrrad, Fußgänger oder Auto: Gemeinsam geht es besser.» Damit begrüßte Henning Rehbaum (CDU), Vorsitzender des Parlamentskreises Fahrrad, die Teilnehmenden der Parlamentarischen Radtour 2026 und verwies damit direkt auf ein zentrales Thema im Straßenverkehr: die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Denn «egal ob auf dem Sattel oder hinterm Steuer: Gegenseitige Rücksichtnahme ist wichtig.»
Am 21. September war es wieder so weit: Rund 100 Personen, darunter Abgeordnete, ihre Mitarbeitenden, Mitarbeitende der Verwaltung des Deutschen Bundestages und der Ministerien sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden kamen zur Parlamentarischen Radtour zusammen und entdeckten Berlin vom Sattel aus. Auf einer rund zwölf Kilometer langen Tour standen aktuelle Radverkehrsprojekte im Mittelpunkt, die zeigen, wie sichere und alltagstaugliche Mobilität vor Ort gelingen kann.
Am 21. September war es wieder so weit: Rund 100 Personen, darunter Abgeordnete, ihre Mitarbeitenden, Mitarbeitende der Verwaltung des Deutschen Bundestages und der Ministerien sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden kamen zur Parlamentarischen Radtour zusammen und entdeckten Berlin vom Sattel aus. Auf einer rund zwölf Kilometer langen Tour standen aktuelle Radverkehrsprojekte im Mittelpunkt, die zeigen, wie sichere und alltagstaugliche Mobilität vor Ort gelingen kann.
Radverkehr und aktuelle Projekte vor Ort erleben
Begleitet von der Fahrradstaffel der Berliner Polizei führte die Parlamentarische Radtour in diesem Jahr in den Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Dort stellte Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck (Bündnis 90/Die Grünen) den Teilnehmenden verschiedene neue Radverkehrsprojekte vor. Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur wurden so direkt vor Ort erfahrbar.


Möglich machten die Parlamentarische Radtour auch in diesem Jahr unter anderem einige Mitglieder des ZIV – Die Fahrradindustrie, die Leihräder für die Tour bereitgestellt haben. Die Teilnehmenden konnten Fahrräder und E-Bikes der Unternehmen Kalkhoff, Schindelhauer, HP Velotechnik, Rose, Prophete, New Cycle und Paul Lange testen. Ein großes Dankeschön!
Die Parlamentarische Radtour findet seit 2006 statt und wird seit einigen Jahren vom Parlamentskreis Fahrrad organisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Bundestagsverwaltung, dem ADFC und dem ZIV – Die Fahrradindustrie. Auch im 20. Jubiläumsjahr wurde damit ein Zeichen für den Stellenwert des Fahrrads als alltagstaugliches Verkehrsmittel und für den Ausbau einer sicheren Radverkehrsinfrastruktur gesetzt.
Die Parlamentarische Radtour findet seit 2006 statt und wird seit einigen Jahren vom Parlamentskreis Fahrrad organisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Bundestagsverwaltung, dem ADFC und dem ZIV – Die Fahrradindustrie. Auch im 20. Jubiläumsjahr wurde damit ein Zeichen für den Stellenwert des Fahrrads als alltagstaugliches Verkehrsmittel und für den Ausbau einer sicheren Radverkehrsinfrastruktur gesetzt.




Die Radtour machte Radverkehrspolitik aber nicht nur unmittelbar auf dem Rad erfahrbar, sondern bot auch Gelegenheit für Austausch und politische Impulse.
Bessere Radverkehrsinfrastruktur für mehr Sicherheit im Radverkehr
Eröffnet wurde die diesjährige Radtour durch Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU), die für einen aktiveren politischen Alltag warb.
Im Mittelpunkt der anschließenden Impulse stand vor allem die Frage, wie Radverkehr sicherer und besser in das bestehende Mobilitätssystem integriert werden kann.
Dabei wurde deutlich: Radverkehr sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil eines Mobilitätssystems mit Kraftverkehr und ÖPNV. Henning Rehbaum MdB (CDU) forderte, «den Radverkehr nicht in Konkurrenz zum Auto oder zum öffentlichen Nahverkehr zu denken». Gute Mobilität entstehe dort, «wo die verschiedenen Verkehrsträger sinnvoll ineinandergreifen.»
Auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Christian Hirte MdB (CDU), stellte ein sicheres und rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden in den Mittelpunkt. Nur unter diesen Bedingungen könne Radfahren seine Vorteile für Gesundheit und Lebensqualität voll entfalten.
Welche Bedeutung dabei eine sichere Infrastruktur hat, wurde ebenfalls deutlich. Gerade in der Stadt kann das Fahrrad eine günstige, gesunde und häufig schnellere Alternative zum Auto sein. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich Fahrradfahrende sicher fortbewegen können – beispielsweise durch ein Netz aus breiten und geschützten Radwegen.
In Hinblick auf die Bedeutung sicherer Verkehrsräume für verschiedene Nutzer:innengruppen appellierte Burkhard Stork, Geschäftsführer des ZIV – Die Fahrradindustrie, Kinder und Jugendliche stärker in den Fokus zu rücken: «Wir verlieren die Kinder und Jugendlichen beim Radverkehr, die vorliegenden Zahlen sind alarmierend. Es ist unsere Gemeinschaftsaufgabe mehr Kinder aufs Rad zu bringen und dementsprechend müssen auch die Städte gestaltet werden.«
Für den Ausbau einer solchen Radverkehrsinfrastruktur sollen in dieser Legislaturperiode unter anderem 1,6 Milliarden Euro über das Förderprogramm «Stadt und Land» bereitgestellt werden – das hob Christian Hirte MdB (CDU) hervor.
Im Mittelpunkt der anschließenden Impulse stand vor allem die Frage, wie Radverkehr sicherer und besser in das bestehende Mobilitätssystem integriert werden kann.
Dabei wurde deutlich: Radverkehr sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil eines Mobilitätssystems mit Kraftverkehr und ÖPNV. Henning Rehbaum MdB (CDU) forderte, «den Radverkehr nicht in Konkurrenz zum Auto oder zum öffentlichen Nahverkehr zu denken». Gute Mobilität entstehe dort, «wo die verschiedenen Verkehrsträger sinnvoll ineinandergreifen.»
Auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Christian Hirte MdB (CDU), stellte ein sicheres und rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden in den Mittelpunkt. Nur unter diesen Bedingungen könne Radfahren seine Vorteile für Gesundheit und Lebensqualität voll entfalten.
Welche Bedeutung dabei eine sichere Infrastruktur hat, wurde ebenfalls deutlich. Gerade in der Stadt kann das Fahrrad eine günstige, gesunde und häufig schnellere Alternative zum Auto sein. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich Fahrradfahrende sicher fortbewegen können – beispielsweise durch ein Netz aus breiten und geschützten Radwegen.
In Hinblick auf die Bedeutung sicherer Verkehrsräume für verschiedene Nutzer:innengruppen appellierte Burkhard Stork, Geschäftsführer des ZIV – Die Fahrradindustrie, Kinder und Jugendliche stärker in den Fokus zu rücken: «Wir verlieren die Kinder und Jugendlichen beim Radverkehr, die vorliegenden Zahlen sind alarmierend. Es ist unsere Gemeinschaftsaufgabe mehr Kinder aufs Rad zu bringen und dementsprechend müssen auch die Städte gestaltet werden.«
Für den Ausbau einer solchen Radverkehrsinfrastruktur sollen in dieser Legislaturperiode unter anderem 1,6 Milliarden Euro über das Förderprogramm «Stadt und Land» bereitgestellt werden – das hob Christian Hirte MdB (CDU) hervor.





Auch Victoria Broßart MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Stefan Zierke MdB (SPD) waren als Vorstandsmitglieder des Parlamentskreises Fahrrad bei der Radtour dabei. Wichtige politische Impulse gab es außerdem von ADFC-Bundesgeschäftsführerin Caroline Lodemann.
Was bleibt nach der 20. Parlamentarischen Radtour?
Eine zentrale Botschaft bleibt: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr braucht mehr Miteinander – auch, indem Fahrrad, Auto, ÖPNV und Fußverkehr gemeinsam gedacht werden.