Webinarreihe: Grundlagen des Mountainbikens & Best Practice im MTB-Trailbau

In unserer Webinarreihe «Grundlagen des Mountainbikens & Best Practice im MTB-Trailbau» möchten wir dem Ehrenamt in Sport- und Naturschutzverbänden, sowie Ansprechpartner:innen von touristischen Organisationen, Landkreisen und Kommunen die Grundlagen des Mountainbikens und gute Beispiele für die nachhaltige Förderung des Mountainbikens vorstellen und diskutieren. Im Vordergrund stehen dabei gute Beispiele in den Bereichen Stakeholdermanagement, Genehmigungsverfahren & Finanzierung.

Die Veranstaltungen richten sich an Sportvereine, touristische Organisationen, Landkreise und Kommunen und Waldeigentümer. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmende!
Nächstes Webinar
«Genehmigung und Finanzierung von MTB-Projekten»
Mittwoch, 25. November 2026
12:00 bis 13:30 Uhr
Via MS Teams

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Rückblick
Bei unserem ersten Webinar am 25. März stellte Nico Graaff vom Mountainbike Forum Deutschland die MTB-Grundlagen – Information zu Zielgruppen, Marktvolumen, MTB als Standortfaktor – vor. Die Präsentation finden Sie hier »
Im Anschluss wurden gute Beispiele aus der Regionalentwicklung präsentiert. Marius Lahme vom Landkreis Waldeck Frankenberg stellte Europas größtes Trailprojekt die GreenTrails und die damit verbundene landkreisübergreifende Regionalentwicklung in Hessen vor. Die Präsentation finden Sie hier »
Zum Schluss berichteten Doreen Schmidt, Regionalverbund Thüringer Wald und Sonja Schreiter, Deutsche Interessenvertretung Mountainbike e.V. von ihrer guten Zusammenarbeit im Thüringer Wald, der Entwicklung des Mountainbikens in der Region und den Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Interessensvertretungen. Die Präsentation finden Sie hier »
Am 6. Juni ging die Webinarreihe in die nächste Runde. Nico Graaff vom Mountainbike Forum Deutschland legte in seinem Vortrag „Pilotprojekte im Mountainbiken – Naherholung gemeinsam schaffen“ einen besonderen Fokus auf das Stakeholder-Management und führte somit in das Thema der Sitzung ein. Die Präsentation finden Sie hier »
Sonja Schreiter vom Deutschen Interessenverband Mountainbike (DIMB) stellte daran anschließend Erfahrungen und Best Practices vom Bau der DIMB Würmtal Trails vor. Die Präsentation finden Sie hier »
Ein weiteres Trailbau-Beispiel lieferte Erik Hofmann vom Deutschen Alpenverein. In seinem Vortrag zu den Hahnenkammtrails stellte er vor, wie in dem Mountainbike-Gebiet genehmigte Trails geschaffen wurden und welche Rolle die lokale Bike-Community dabei spielt. Die Präsentation finden Sie hier »
Abschließend stellte Linus Ott das Pilotprojekt Aalen vor – mit einem Fokus auf Strategie, Zielgruppen und Lösungsansätzen für eine nachhaltige Trailentwicklung. Seit 2024 betätigt er sich als ehrenamtliche Leitung der Ausführungsplanung und Umsetzung im Projekt. Die Präsentation finden Sie hier »
Marktforschung zu den Zielgruppen MTB & Gravel
Tilman Sobek, Vorsitzender des Mountainbike Forum Deutschland (MTF) berichtete über die eigene Marktforschung seit 2015 im Bereich Gravel und MTB mit dem MTB‑Monitor und dem Gravel Monitor sowie über eine geplante Neuauflage des MTB‑Monitors in diesem Jahr. Ab November 2026 haben Regionen die Möglichkeit, sich zu beteiligen. 2027 wird es dann ein Update geben zu Wertschöpfungseffekten, Zielgruppensegmenten, Zugänglichkeit und Nachwuchs. Neben den Nutzerzahlen – 15,9 Mio. Menschen nutzen ein MTB in der Freizeit, 9,1 Mio. Menschen haben großes Interesse am Thema MTB im Urlaub, 3–4 Mio. Menschen nutzen ein Gravelbike – wurden die Zielgruppen, das Reiseverhalten und die gewünschte Infrastruktur beleuchtet. Die Präsentation finden Sie hier »
Vielfalt und Inklusion bei den DIMB Würmtal-Trails
Sonja Schreiter vom Deutschen Interessenverband Mountainbike (DIMB) stellte das Thema Inklusion und Vielfalt bei den Wümtal-Trails in der Nähe von München vor. Die neu eröffneten Trails bieten ein vielfältiges Angebot an diversen Schwierigkeitsgraden, Angebote für Einsteiger:innen, Kinder und Familien. Daneben ist gemeinsam mit dem Ehrenamt ein Angebot an adaptiven Trails entstanden: das erste nicht kommerzielle, adaptive MTB‑Angebot in Deutschland. Die Präsentation finden Sie hier »
Die Blockline im Erzgebirge: MTB‑Angebote für Familien bis Schulklassen
Doreen Burgold vom Tourismusverband Erzgebirge e.V. stellte die Blockline vor, eine Mountainbikestrecke durch drei Landkreise, die Natur und Kultur mit der dortigen Kettensägekunst aus Holz kombiniert. Das umfangreiche Angebot des Tourismusverbandes richtet sich mittlerweile an Familien, Unternehmen für Teamevents, Menschen mit Interesse an sportlichen Touren und Schulklassen. Sie berichtete über die Konzeption bis hin zur finanziellen Umsetzung durch Fördermittel. Zudem erläuterte sie die Berechnungen zu Umsätzen und Steuereinnahmen durch den MTB-Tourismus und hob die Zusammenarbeit mit Ehrenamt und touristischen Akteuren in Form von Partnernetzwerken hervor. Die Präsentation finden Sie hier »
Über das Mountainbiken
Radfahren ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland. Rund 80 Prozent der Haushalte besitzen ein oder mehrere Fahrräder, die sie regelmäßig nutzen. Über 16 Millionen Menschen begeistern sich in Deutschland für das Mountainbiken. Damit ist diese Ausübungsform des naturnahen Radfahrens beliebter als der Volkssport Fußball spielen. Mountainbiken bietet die unverkennbare Chance, attraktive Sport- und Freizeitangebote in einer zunehmend bewegungsarmen Gesellschaft zu etablieren und gleichzeitig in einer zunehmend digitalisierten Welt naturnahe Erlebnisse zu ermöglichen, die das Umweltbewusstsein fördern und für Naturschutz sensibilisieren. Wald und Natur locken immer mehr Menschen an und machen Lust, sich aufs Rad zu setzen, und Erholung zu finden.

Diesem Interesse, gilt es gerecht zu werden. Dabei stellt die Naturverträglichkeit des Mountainbikens eine wichtige Komponente dar, die auf dem bestehenden gesamten Wegenetz keine Fragen aufwirft. Gepflegte, bedarfsgerechte und ausfinanzierte zusätzliche Angebote wie Mountainbike-Trails, die an Radfahrer:innen gerichtet sind, erleichtern einen naturfreundlichen und sicheren Umgang mit Wäldern, stärken den Radtourismus und schaffen nachhaltiges Interesse am Radfahren.